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März bis Juni 2017
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"Anrechnung und Anerkennung"

(Wissenschaftliche Begleitung "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" + NOH)

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11. - 12. Mai 2017

4. Arbeitstagung "Bildungsmarketing" in Ulm

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18. Mai 2017

Offener Lernort Hochschule: Chancen und Grenzen lebenslangen Lernens für die individuelle berufliche Entwicklung – Eindrücke aus dem Projekt STUDICA – Studieren à la carte, ALANUS Hochschule, Alfter

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Abschlusstagung des Projekts "Offene Hochschule Zwickau" (OHZ): "Digitale Bildung an Hochschulen – Vision vs. Realität"
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#Curriculum #Didaktik #Teacher Training

Von Anna Shkonda und Claudia Theilmann am 01.12.2016

Kompetenzorientierung in der Bildungsarbeit ist aktuell ein zentrales und viel diskutiertes Thema. Vor allem mit der Bologna-Reform sind Hochschulen aufgefordert, Studienangebote und Prüfungen kompetenzorientiert anzulegen. Allerdings zeigt sich an vielen Hochschulen, dass diesen Anforderungen bisher allenfalls formal Rechnung getragen wird. So scheint die Schwierigkeit in der Erkenntnis zu bestehen, dass die Kompetenz ohne Handlung, ohne Performanz nicht ausgebildet werden kann. Entsprechend bedarf es Lehr-Lernformate, die beides – Wissen und Handlung bzw. Performanz – miteinander verbinden. Eine weitere Schwierigkeit besteht in der mittlerweile fest etablierten Praxis des Hochschulbetriebs: Lehrende sind mit der Aufgabe Lehr-Lernprozessen zu entwickeln mehr oder weniger auf sich allein gestellt. Oftmals input- statt kompetenzorientierte Lehr-Lernformate schüren die Unzufriedenheit von Studierenden.

Die CurriculumSchmiede als ganzheitliche Strategie kann den Hochschulakteuren helfen, den Prozess der Entwicklung und Übertragung von Curricula kompetenzorientiert zu gestalten. Damit kann sie den oben beschriebenen Schwierigkeiten entgegenwirken und Verantwortliche unterstützen, Studienprogramme sowie Lehr-Lerneinheiten bedarfs- und kompetenzorientiert zu entwickeln.

Das Konzept der CurriculumSchmiede basiert auf drei Workshops. Der erste Workshop adressiert den qualifizierenden Sinn eines Studienprogramms, indem es zu klären gilt, welche basalen Bildungsaufgaben durch ein Lernangebot, eine Lehrveranstaltung, ein Studienprogramm oder auch ein konkretes Fach bearbeitet werden sollen. Sind derartige Zielvorstellungen bereits bekannt, dient dieser Workshop dazu, die gestellten Ziele oder die bereits formulierten Vorstellungen zu reflektieren und zu hinterfragen. Der so erarbeitete »bildende Sinn« ist ein zentraler Bestandteil der CurriculumSchmiede, weil dieser als Leitsatz im Sinne einer richtungsweisenden Vision die Grundlage für die auszubildenden Kompetenzen und Lernergebnisse bildet. Dem zweiten und dritten Workshop liegt das Konzept der aufgabenorientierten Didaktik zugrunde. Workshop 2 unterstützt dabei die Teilnehmenden, neben kleineren (Lern-)Aufgaben auch komplexer Aufgaben, die fach- und modulübergreifend von Studierenden bearbeitet werden, entwickeln zu lernen. Workshop 3 befähigt die Teilnehmenden, konkrete Lehr-Lernsettings teilnehmer-, aufgaben- und kompetenzorientiert zu gestalten. Dies gelingt, indem die im Workshop 2 entwickelten komplexen Aufgaben in Teilaufgaben übersetzt und methodisch-didaktisch aufbereitet werden.

Im Rahmen der Arbeitstagung werden die Teilnehmenden die CurriculumSchmiede kennenlernen und anwenden, indem die Konzeption eines neuen (fiktiven) Studienprogramms Schritt für Schritt simuliert wird. Sofern die Teilnehmenden ein eigenes Studienprogramm als Fallbeispiel mitbringen, kann auch dieses zum Gegenstand der Workshops gemacht werden.






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