Aktuelles

Ergebnisbroschüre der Spring School 2017 ist erschienen!

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Hier erfahren Sie mehr zur Spring School 2017.

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Stellenausschreibung TU Kaiserslautern

An der TU Kaiserslautern ist eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in/Hochschul-/Mediendidaktiker*in zu besetzen (Projekt EhochB)

Bewerbungsschluss ist der 15.01.2018.

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8. Dezember 2017

Arbeitstagung „Lernortverknüpfung. Didaktische Ansätze und Perspektiven berufsintegrierenden Studierens“, Projekt PRAWIMA, Evangelische Hochschule Dresden

Das Tagungsprogramm finden Sie hier

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14.-15. Dezember 2017

Arbeitstagung "Open Educational Resources - Chancen und Herausforderungen in der wissenschaftlichen Weiterbildung" des Verbundprojekts „OpERA“ (OERinfo) in Oldenburg.

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#NOH2017

 

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#Situiertes Lernen #berufliches Lernen #Selbststeuerung #Performanz

Von Melita Grieshop am 01.12.2016

Die Akademisierung der Gesundheitsberufe geht mit erweiterten Kompetenzanforderungen einher. Ausgehend vom  berufsspezifischen  Kompetenzprofil soll die hochschulische Qualifikation zur evidenzbasierten Berufsausübung befähigen. Dies impliziert die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse mit den beruflichen Erfahrungen sowie den Bedürfnissen der betreuten Personen in einer partizipativen Entscheidung zusammenzuführen.

Dazu werden im Studiengang Hebammenkunde moderne Lernkonzepte wie das Situierte Lernen (Holoch 2002) umgesetzt, das eine hohe Selbststeuerung der Studierenden intendiert. Durch die Arbeit mit Fallbeispielen, Dokumenten und Narrativa aus der Hebammenpraxis wird dabei an authentischen Situationen  insbesondere die Problemlösungs- und Entscheidungskompetenz der Studierenden gefördert.  Eingebettet in theoretische Lernsequenzen erhalten die Studierenden zudem  Praxisaufgaben, welche die Bewältigung einer Betreuungssituation beinhalten. Mittels strukturierter Lernbegleitung durch Expert_innen in der Praxis gewinnen die Studierenden  zunehmende Teilhabe an den Kenntnissen und Denk- und Handlungsstrukturen der Expert_innen und entwickeln ihre Fähigkeit zur evidenzbasierten Betreuung. Die anschließende kritische Reflexion in der Großgruppe ermöglicht darüber hinaus multiple Perspektiven auf die Lerninhalte und damit verbundenen Kompetenzen (Holoch, 2002). Durch die enge Theorie-Praxis-Verknüpfung und die Anbindung des Lernens an reale berufliche Situationen weist das Lernen eine hohe Kompetenzorientierung auf.  

Im Workshop soll der Frage nachgegangen werden, welche konstitutiven Elemente das berufliche Lernen bestimmen, wie aus diesen Elementen relevante Lerngegenstände identifiziert werden können und durch welche Lernformen die Selbststeuerung der Lernenden aktiviert werden kann. Zudem sollen Lernsettings auf das Potential geprüft werden,  Wissen im direkten Klientenkontakt anzuwenden und Handlungskompetenz in berufliche Performance zu überführen.






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