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Study Visits - „Ein Besuch bei Brüdern und Schwestern"

Marina Wiest

Veröffentlicht am 06.11.18


Neugierde, Wissens- und Erfahrungsaustausch, aber auch die Suche nach neuen Ideen – ich denke, dass die Motive, sich an den Study Visits 2016 und 2017 zu beteiligen, von jedem Teilnehmenden anders ausgesehen haben und genauso vielfältig sind, wie die tollen Hochschulen, interessanten Projekte und der spannende Erfahrungsaustausch, den man auf den Reisen genießen durfte.

Die Study Visits haben bis jetzt zweimal stattgefunden: die erste Tour führte durch die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, die zweite in den Südwesten an Hochschulen und Universitäten in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz.

Neben dem Besuch von „Schwestern und Brüdern“ der OH-Projekte, wie es eine Mitarbeiterin einmal ausdrückte, bekam man nicht nur einen vielfältigen Einblick in die jeweiligen Themenschwerpunkte der Projekte mit ihren differenzierten Angeboten, individuellen Herausforderungen und innovativen Lösungsansätzen, sondern auch in die Hochschulen mit ihren jeweiligen strukturellen, räumlichen und traditionellen Schwerpunkten selbst. 
Die besuchten Hochschulen vermittelten sehr unterschiedliche Eindrücke. So gab es solche, in denen das Gefühl aufkam, mitten in der virtuellen Welt von Google angekommen zu sein und wiederum andere, welche zwar ein unglaublich attraktives Portfolio an Studiengängen und räumlicher Ausstattung vorweisen können, aber bedingt durch ihre geografische Lage bei Studierenden leider als eher unattraktiv wahrgenommen werden.

Jedoch nicht nur Hochschulen, die mit ihren Projekten Teil des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ sind, wurden besucht. Das Programm umfasste immer auch mal einen kleinen Abstecher an Hochschulen und Einrichtungen, die man - aufgrund des eigenen Beschäftigungs- und Themenumfeldes - nicht unbedingt auf der eigenen Agenda hatte und die es einem doch ermöglichten, den „Blick über den Tellerrand“ zu wagen. So wurde uns mit einem Besuch in der Universität Speyer ein Blick in die Schmiede aktueller und künftiger Bundespolitiker*innen ermöglicht, und das Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock bot den bestimmt schönsten Arbeitsplatz mit direktem Blick auf die Ostsee.

Insgesamt waren die Study Visits, jede Tour für sich, gelungene Reisen, um neue innovative Ideen zu generieren, eigene Probleme zu diskutieren und mit neuen Lösungsansätzen und Umsetzungsstrategien nach Hause zu fahren.

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Das Bild in der Listenansicht unterliegt CC0 Public Domain. Quelle: Pixabay

Verantwortlich für den Inhalt des Beitrags:

Marina Wiest, Hochschule Biberach

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Weiterführende Informationen:

Link zur Website: https://www.uni-speyer.de/de/index.php

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