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Begegnungen, Austausch, Perspektiven: Study Visits Tour 2018

Redaktion NOH

Veröffentlicht am 23.01.19


Einblicke in Weiterbildungseinrichtungen, Best-Practice-Lösungen aus erster Hand und Raum für Austausch und Vernetzung, um nur einige Punkte einer gelungenen Study Visits Tour 2018 zu nennen.

Die Study Visits Tour vom 21. bis 23. November 2018 des Netzwerks Offene Hochschulen (NOH) führte uns, Katharina Koller und Elena Büechl (Projekt OTH Mind), in die Mitte Deutschlands an die Hochschulen in Bayreuth, Weimar und Jena. Die Projekte QuoRo (Universität Bayreuth), Professional.Bauhaus (Bauhaus-Universität Weimar) und ZM65plus (Friedrich-Schiller-Universität Jena) aus dem Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen“ hießen uns Herzlich Willkommen.  

Bayreuth – Projekt QuoRO, Mobilisierung von Fachkräften, Wagner-Festspiele und der erste Mopsverein

Zunächst führten uns die Study Visits nach Bayreuth zum Projekt QuoRO. QuoRo ist an die Campus-Akademie für Weiterbildung der Universität Bayreuth angegliedert, die als eigenständige Organisationseinheit Träger der Weiterbildungsprogramme der Universität Bayreuth ist. Wir erhielten Einblicke, wie das Projekt in bestehende Weiterbildungsstrukturen eingebunden wird und erfuhren Aufschlussreiches über die Besonderheiten, die diese Organisationsform mit sich bringt. Ziel von QuoRO ist es, in der Region Fachkräfte für die Zukunft durch berufsbegleitende Weiterbildung zu mobilisieren.

Bei der anschließenden Stadtführung begegnete uns immer wieder der wohl berühmteste Sohn Bayreuths – Richard Wagner. Ob in der historischen Altstadt, im Hofgarten oder beim Blick hoch auf das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel, Wagners Wirken ist in der ganzen Stadt zu spüren. Auch so manch weitere interessante Details über Bayreuth haben wir erfahren: So wurde hier beispielsweise der erste Mopsverein gegründet.  

 

Weimar - Projekt Professional.Bauhaus, Green Screen in der Lehre und das berühmte Direktorenzimmer von Walter Gropius

Am zweiten Tag besuchten wir das ehemalige OH-Projekt Professional.Bauhaus, mittlerweile das Dach berufsbegleitender Weiterbildungsangebote an der Bauhaus Universität Weimar.

Einblicke in die Organisation und den Aufbau berufsbegleitender Studiengänge sowie in das eLab, der eTeaching Service-Stelle der Bauhaus Universität, zeigten uns neue Möglichkeiten auf. Beeindruckend war der Besuch bei der Videoproduktion für die digitale Lehre, bei dem wir uns vor einem Green Screen wiederfanden. Diese Einblicke haben die kreative Atmosphäre, die auf dem Campus zu spüren war, noch verstärkt.

Bei dem anschließenden Campus Spaziergang folgten wir den Spuren der Künstlerinnen und Künstler des Bauhaus. Den Bauhaus-Stil in seiner reinsten Form und bis ins letzte Detail durchdacht konnten wir in dem wohl berühmtesten Zimmer der Universität begutachten: im Direktorenzimmer des damaligen Bauhaus-Direktors Walter Gropius.

 

Jena – Projekt Zukunftsmarkt 65plus, demografischer Wandel, Carl Zeiss und ein Johannistor-Aberglaube

Unsere dritte Station war das Projekt ZM65plus an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Das im Projekt entwickelte Angebot soll die Teilnehmenden dazu befähigen, Dienstleistungen für Seniorinnen und Senioren zu konzipieren und umzusetzen. Das Projekt trägt somit dem demografischen Wandel und der Herausforderung einer alternden Gesellschaft Rechnung. Die nachhaltige Implementierung wird über die bereits bestehende Weiterbildungsabteilung der Universität Jena, die zentral als interne Organisationsform in der Verwaltung angesiedelt ist, gewährleistet.

Bei der Stadtführung kristallisierte sich Jena auf Grund der Niederlassung von Carl Zeiss als ein Zentrum der Optik und Feinmechanik heraus. Zudem ist die Stadt Jena durch die hohen Studierendenzahlen geprägt und manifestiert sich auch an Legenden wie der rund um das Johannistor: Vor einer anstehenden Prüfung sollte es dem Aberglauben nach vermieden werden, das Tor zu durchqueren, sonst droht das Nicht-Bestehen der Klausuren.

 

Das Rahmenprogramm der Study Visits bot gleichzeitig die Gelegenheit, die jeweiligen Hochschulstandorte der Gastgeber bei Stadt- und Campusführungen aus neuen Blickwinkeln kennenzulernen. Insgesamt herrschte ein anregender Austausch über aktuelle Herausforderungen und Hürden, aber auch über mögliche Lösungsansätze und innovative Ideen bei der Weiterentwicklung akademischer Weiterbildung.



Dieser Text wurde verfasst von Katharina Koller und Elena Büechl, die dem Projekt OTHmind angehören. Hier erhalten Sie weitere Informationen:
OTH Regensburg
OTH Amberg Weiden


Verantwortlich für den Inhalt des Beitrags:

Redaktion NOH

OTH Mind, Amberg-Weiden/ Regensburg

Weiterführende Informationen:



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